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Modul · Werft- und Instandsetzungsmanagement

Was am Objekt gesagt wird, steht am Abend als verfolgbarer Eintrag im System.

Bei einer Werftliegezeit oder einer größeren Instandsetzung entstehen hunderte Feststellungen in kurzer Zeit, oft mündlich, oft unterwegs. Das Werftmodul nimmt sie dort auf, wo sie entstehen: per Diktat direkt am Objekt. Die Spracheingabe wird in einen strukturierten Eintrag überführt, der zugewiesen, kommentiert, akzeptiert oder zurückgewiesen und abgeschlossen wird. Subunternehmer arbeiten in derselben Liste, sehen aber nur, was sie betrifft.

Das Problem

Hunderte Feststellungen, drei Beteiligte, kein gemeinsamer Stand

Wer eine Werftliegezeit begleitet hat, kennt die Situation: Der Inspektor notiert Mängel auf dem Handy, der Bauleiter der Werft führt eine eigene Liste, der Subunternehmer bekommt E-Mails mit Fotos. Am Ende gibt es drei Wahrheiten und keine Übersicht darüber, was behoben, was abgenommen und was noch offen ist. Die Abnahme wird zur Diskussion, statt zur Bestätigung.

Das Werftmodul macht aus jeder Feststellung einen Vorgang mit Historie: erfasst, zugewiesen, kommentiert, behoben, abgenommen. Mit Fotos, Dateianhängen und einer Technikstruktur, die jede Feststellung dem richtigen System des Schiffes zuordnet.

Flusskreuzfahrtschiff im Trockendock einer Werft mit Arbeitern in Warnwesten
Projekt-Dashboard

Feststellungen je Schiff, je Subunternehmer, je Status auf einer Seite

Das Dashboard zeigt Schiffsstandorte mit offenen Feststellungen auf der Karte, Kennzahlen je Status (in Erstellung, in Bearbeitung, offen, geschlossen, abgelehnt), die Verteilung je Schiff und je Subunternehmer sowie die zuletzt abgeschlossenen Vorgänge. Zurückgewiesene Feststellungen werden getrennt geführt, damit strittige Punkte nicht in der Masse verschwinden.

Für die Projektleitung heißt das: Der Stand einer Werftliegezeit ist jederzeit belegbar, ohne Rundmail und ohne Nachfrage bei drei Beteiligten.

Dashboard des Werftmoduls mit Karte, Kennzahlen und abgeschlossenen Feststellungen (Demodaten, anonymisiert)
Der Ablauf

Von der Sprachnotiz zur Abnahme

01

Diktieren

Der Inspektor spricht die Feststellung am Objekt ein und fügt Fotos hinzu. Die KI-gestützte Spracheingabe überführt sie in einen strukturierten Eintrag; der Vorschlag wird vom Menschen bestätigt.
02

Zuordnen

Die Feststellung wird der Technikstruktur des Schiffes und einem Verantwortlichen zugewiesen: Werft, Subunternehmer oder interner Bereich.
03

Bearbeiten

Der Zuständige nimmt an oder weist zurück, kommentiert und dokumentiert die Behebung. Subunternehmer sehen nur, was sie betrifft.
04

Abnehmen

Die Reederei prüft, schließt ab oder öffnet erneut. Bauberichte entstehen per Spracheingabe und werden als PDF ausgegeben.
Funktionen

Was das Werftmodul leistet

Erfassung und Bearbeitung

Steuerung und Beteiligte

KI-Unterstützung mit Grenzen

Die Spracheingabe nimmt Tipparbeit ab. Entscheidungen trifft sie nicht.

Die Umwandlung von Sprache in strukturierte Einträge ist einer von zwei Einsatzorten künstlicher Intelligenz in der Plattform. Jede Ausgabe ist ein Vorschlag, der von einem Menschen bestätigt wird. Es gibt keine automatisierte Entscheidung über Personen und keine Bewertung von Verhalten oder Leistung.

Diktat statt Tippen

Feststellungen und Bauberichte werden gesprochen und als strukturierter Eintrag vorgeschlagen.

Mensch bestätigt

Formulierung, Kategorie und Zuordnung bleiben jederzeit überschreibbar.

Keine Bewertung

Keine automatisierte Einzelentscheidung im Sinne von Artikel 22 DSGVO, keine Leistungsmessung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Werftmodul

Können Subunternehmer ohne eigene Lizenz mitarbeiten?

Subunternehmer erhalten einen eingeschränkten Zugang mit eigener Sicht: Sie sehen und bearbeiten nur die Feststellungen, die ihnen zugewiesen sind. Rollen und Berechtigungen regeln, was darüber hinaus sichtbar ist.

Grundfunktionen stehen auch bei schlechter oder fehlender Verbindung zur Verfügung. Fotoaufnahme und Erfassung laufen direkt über das Gerät; die Umwandlung der Spracheingabe erfolgt, sobald eine Verbindung besteht.

Termine aus dem Werftprojekt erscheinen im Kalender, Meldepflichten lassen sich für die Liegezeit aussetzen, und Feststellungen an prüfpflichtigen Geräten hängen an deren Inventareintrag. Alles auf denselben Stammdaten.

Weitere Module

Was mit dem Werftmodul zusammenarbeitet

Flottenübersicht, Reisen und Verbrauch

Alle Schiffe, Standorte und Fahrzeuge mit Position, Verlauf und Verbrauch auf einer Karte. Positionsdaten.

PSA-Management und Beschaffung

Mitarbeitende bestellen Schutzausrüstung selbst in der richtigen Größe. Freigabe, Lieferant, Wareneingang und.

Workflow- und Prozess-Engine

Freigaben, Fristen, Verzweigungen und Eskalationen werden konfiguriert, nicht programmiert. Ändert sich Ihr.

Schnittstellen und Systemintegration

Telematik, Verbrauchsdaten, Lieferanten, Meldeplattformen, Ticket- und Personalsysteme: Daten werden.

Audits, Begehungen und Risikobeurteilungen

Begehungen mit Checkliste, Fotos und Maßnahmen bis zum Abschluss. Standortnoten und Jahresstatistiken.

Geräte, Inventar und Zertifikate

Jedes Gerät hat einen QR-Code, einen Ort, einen Verantwortlichen und einen gültigen Prüfnachweis. Abgelaufene.

Dokumente, Nachweise und Fristen

Zertifikate und Befähigungen werden hochgeladen, geprüft, freigegeben und rechtzeitig vor Ablauf erinnert..

Berichtswesen und Notfallmanagement

Störungen, Positionsmeldungen und Notfälle laufen nach festem Muster mit Zeitstempel, Kontaktketten und.

Werftprozess digital abbilden

Beschreiben Sie uns Ihre nächste Liegezeit: Schiff, Werft, Subunternehmer, Umfang. Wir zeigen das Modul mit Ihrer Technikstruktur.