Home » Bordsysteme » BridgeSecure by ShipSolution
BridgeSecure by ShipSolution · Bridge Warning Buzzer und Airdraft Monitoring

Nie wieder Brückenanfahrung.

Das modulare Brückenanfahrwarnsystem für die Binnenschifffahrt: positionsbasiert, sensorgestützt, wetterunabhängig. Seit sieben Jahren hat kein mit BridgeSecure ausgerüstetes Schiff eine Brückenanfahrung erlitten. 120 Installationen auf Passagier-, Tank- und Frachtschiffen in allen europäischen Flussrevieren.

Kennzahlen

Ein System, das sich im Alltag beweist

Installationen europaweit
0
Jahre ohne Brückenunfall bei ausgerüsteten Schiffen
0
Zuverlässigkeit der Warnung
0 %
im Einsatz seit diesem Jahr
seit 0
Die Zahlen beziehen sich auf die mit BridgeSecure ausgerüsteten Schiffe, Stand September 2026.
Das Problem

Brückenanfahrungen verursachen Millionenschäden und gefährden Menschenleben

Jedes Jahr kommt es auf Europas Binnenwasserstraßen zu schweren Kollisionen zwischen Schiffen und Brücken. Die Folgen sind verheerend: zerstörte Steuerhäuser, verletzte Besatzungen, monatelanger Schiffsausfall und die Frage, wie es dazu kommen konnte. Die Ursache ist fast immer dieselbe: menschliches Versagen unter Zeitdruck.

Schiffsführer navigieren täglich durch Hunderte von Brückendurchfahrten. Dabei müssen sie Pegelstände, Aufbauten, Geschwindigkeit und Wetterbedingungen gleichzeitig im Blick behalten. Ein Moment der Unachtsamkeit genügt. Wir als Ingenieure sehen uns in der Verantwortung, diese Havarien durch technische Hilfsmittel zu vermeiden. BridgeSecure gibt dem Schiffsführer die zuverlässige Grundlage für seine Entscheidungen, in jeder Situation, bei jedem Wetter, auf jedem Fluss Europas.

Flusskreuzfahrtschiff nähert sich mit abgesenktem Steuerhaus einer niedrigen Steinbrücke
„Wenn es zwei Möglichkeiten gibt, wie eine Aufgabe erfüllt werden kann, und eine davon endet in einer Katastrophe, so wird diese eintreten.“
Murphys Gesetz. Die Motivation hinter BridgeSecure.
Warum BridgeSecure

Wir messen nicht die Brücke. Wir kennen Ihr Schiff.

Andere Systeme setzen auf Lasermessung der Brückendurchfahrtshöhe oder reine GPS-Erkennung. BridgeSecure kombiniert als einziges System offizielle Brückendaten mit der sensorgestützten Echtzeitmessung aller beweglichen Aufbauten an Ihrem Schiff.

100 Prozent zuverlässige Warnung

Positionsbasierte Hinderniserkennung auf Basis einer europaweiten Brückendatenbank mit garantierten, frei definierbaren Reaktionszeiten. Unabhängig von Sicht und Wetter.

Echtzeit Airdraft Monitoring

Sensoren messen die Höhe aller verfahrbaren Aufbauten in Echtzeit: Steuerhaus mit Stülpdach, Masten, Antennen, Sonnensegel, Kräne. Die Schiffshöhe wird Sekunde für Sekunde berechnet.

Modular und skalierbar

Anpassbar an jeden Schiffstyp, vom Frachtschiff bis zum Flusskreuzfahrtschiff mit dutzenden Sensoren. Pro verfahrbarem Aufbau ein Sensor, beliebig erweiterbar.

So funktioniert BridgeSecure

Zwei Informationsquellen, ein klares Bild

Das System vereint die Brückendatenbank mit offiziellen Durchfahrtshöhen und die Echtzeit-Sensorik an Bord. Die Airdraft, also die tatsächliche Höhe des Schiffes über der Wasserlinie, setzt sich aus drei Komponenten zusammen und verändert sich ständig durch Ladung, Tiefgang und die Position der verfahrbaren Aufbauten.
h(Schiff) = h(Airdraft über Kiel) - h(Tiefgang) + h(höchster Aufbau)

Ein konkretes Beispiel: Ein Flusskreuzfahrtschiff hat eine minimale Airdraft über Kiel von 7,97 m. Der aktuelle Tiefgang beträgt 1,60 m, der höchste Aufbau, der Signalmast, steht bei 4,30 m über Deck. Die aktuelle Schiffshöhe über Wasser beträgt damit 10,67 m. Die nächste Brücke hat eine Durchfahrtshöhe von 9,10 m bei höchstem Schifffahrtswasserstand. Der Schiffsführer sieht sofort, dass Handlungsbedarf besteht.

01

System bereit

Keine Brücke im Erfassungsbereich. LED-Ring und Alarm-Sounder sind aus. Das System scannt permanent zwei Erfassungsbereiche voraus.
02

WARN-Bereich

Eine Brücke erscheint im WARN-Bereich. Der LED-Ring leuchtet, ein akustisches Signal ertönt. Der Schiffsführer prüft die Höhe und quittiert. Zeit für alle vorbereitenden Maßnahmen.
03

DANGER-Bereich

Die Brücke liegt unmittelbar voraus. Der LED-Ring blinkt; ohne Quittierung folgt ein intermittierendes Signal und der externe Alarm. Letzter Zeitpunkt für ein Notmanöver.
04

Passage

Nach der Durchfahrt setzt sich das System automatisch zurück. Warnung, Quittierung und Zeitpunkte werden in der Black Box protokolliert.
Systemarchitektur

Drei Module, ein lückenloses Sicherheitssystem

Bewegen Sie die Maus über die Markierungen, um die Einbauorte der Komponenten zu sehen. Das Kernmodul BridgeBuzzer warnt, das Messmodul Airdraft Monitoring überwacht die Höhe, die optionale Black Box protokolliert.
Schematische Zeichnung eines Binnenschiffs mit den Einbauorten der BridgeSecure-Komponenten
Buzzer
Buzzer mit LED-Ring und Pilztaster
Signalisiert den Systemstatus und dient zur Quittierung von Warnungen. Alarm-Sounder mit 660 Hz.
Touch-Display
Grafische Überwachungseinheit
Touch-Display im Steuerhaus mit Status-, Sensor-, Brücken- und Tiefgangsansicht. Dimmbar, 24/7.
GPS-Antenne
GPS-Anbindung
Integriertes oder vorhandenes Schiffs-GPS über NMEA: Position, Geschwindigkeit und Kurs für die dynamische Gefahrenberechnung.
Sensoren
Höhensensoren
Wegband-, Laserdistanz- und Neigungssensoren an Masten, Steuerhaus, Antennen und Sonnensegeln. Pro verfahrbarem Aufbau ein Sensor.
Sonnensegel
Verfahrbare Aufbauten
Klappbare Elemente wie Sonnensegel werden über Neigungssensoren erfasst; das System rechnet den Neigungswinkel in die aktuelle Höhe um.
Main Unit
Main Unit im IT-Rack
Industrietauglicher Rechner für den Dauerbetrieb. Verarbeitet GPS-Daten, Sensorsignale und die europaweite Brückendatenbank.

BridgeBuzzer, das Kernmodul

GPS-basierte Positionserkennung in Echtzeit, europaweite Brückendatenbank mit Bezug zum höchsten Schifffahrtswasserstand, geschwindigkeitsadaptive Gefahrenzonen, zwei Warnstufen, akustische und optische Alarmierung, Quittierungspflicht mit Aufzeichnung.

Airdraft Monitoring, das Messmodul

Sensoren für jedes verfahrbare Element, dynamische Airdraft-Berechnung, Integration von Tiefgangsmesssystemen oder manuelle Tiefgangseingabe, grafische Darstellung im Balkendiagramm, sofortige Signalisierung bei Sensorausfall.

Storage Device, die Black Box

Externer Netzwerkspeicher für lückenloses Logging aller Warnungen, Quittierungen, Sensorwerte und GPS-Positionen. Nachweis gegenüber Reederei-Management und Versicherern, flottenweite Datensynchronisation.

Hardware-Komponenten

Serienhardware, keine Sonderanfertigung

Robuste, industrietaugliche Komponenten für den 24/7-Einsatz auf Binnenschiffen. Ersatz ist beschaffbar, die Kosten sind kalkulierbar.

Main Unit

Zentrale Recheneinheit im IT-Rack, industrietauglich, für den Dauerbetrieb ausgelegt.

Touch-Display

Überwachungseinheit im Steuerhaus mit Sensor-, Brücken- und Tiefgangsansicht, dimmbar.

Buzzer-Einheit

LED-Ring mit Pilztaster, Statusanzeige grün, gelb, blinkend, Quittierung, Alarm-Sounder 660 Hz.

Sensoren

Wegband-, Laserdistanz- und Neigungssensoren, Kalibrierung bei Erstinstallation und jährlicher Wartung.

Nock-Displays

Zusätzliche 6-Zoll-Touch-Anzeigen mit eigenem Buzzer für Nockfahrstände.

GPS-Anbindung

Integriertes oder vorhandenes Schiffs-GPS über NMEA-Schnittstelle.

Externe Schnittstellen

Interface zu Alarmsystemen, Türschließsystemen, Tiefgangsmessung und Echolot.

Datenmodem

Optionale Datenübertragung für Flottenvernetzung, Remote-Zugriff und bidirektionale Kommunikation mit der Zentrale.

Anwendungsszenarien

Für jedes Schiff die passende Konfiguration

BridgeSecure ist auf allen Schiffstypen mit versenkbaren oder flexiblen Aufbauten einsetzbar. Wählen Sie Ihren Schiffstyp.

Maximale Komplexität, maximaler Schutz

Flusskreuzfahrtschiffe besitzen die meisten verfahrbaren Aufbauten aller Schiffstypen: absenkbare Steuerhäuser mit Stülpdach, Sonnensegel auf mehreren Decks, Radar- und Antennenmasten, Nockfahrstände und Signalmasten. Eine Brückenanfahrung kann hier katastrophale Folgen für Hunderte Passagiere haben. Alle Aufbauten werden simultan überwacht; gestaffelte Warnstufen geben der Besatzung klare Zeitfenster für Durchsage, Reling, Masten, Steuerhaus und Notmanöver.

Sicherheit als oberstes Gebot

Tankschiffe transportieren Gefahrgut und unterliegen strengsten Sicherheitsauflagen. Weniger bewegliche Teile als bei Kreuzfahrtschiffen, aber die Konsequenzen einer Kollision wären verheerend. BridgeSecure liefert die Warnung mit vollständigem Logging über die Black Box, nachweisbar für Versicherer, Auftraggeber und Behörden. Der Versicherungsbonus ist für Tanker-Reedereien mit hohen Prämien besonders attraktiv.

Variable Höhen beherrschen

Die Ladungshöhe variiert je nach Containerbeladung und Stapelung. Der Schiffsführer muss die Gesamthöhe des Verbands ständig im Blick behalten, ein manueller Prozess mit hohem Fehlerpotenzial. Sensoren am höchsten Punkt und an relevanten Ladungspunkten erfassen die aktuelle Höhe; über die manuelle Parameteranpassung wird die Ladungshöhe aktualisiert.

Den höchsten Punkt im Griff

Bordkräne sind oft der höchste Punkt am Schiff und können bei unsachgemäßer Verfahrstellung zur tödlichen Falle werden, besonders auf Kanälen mit niedrigen Brücken. Neigungssensoren am Kranausleger erfassen die aktuelle Höhe in Echtzeit. BridgeSecure warnt rechtzeitig, wenn der Kran nicht vollständig abgelegt ist.

Wirtschaftlichkeit

Ein einziger vermiedener Unfall refinanziert BridgeSecure mehrfach

Die direkten Reparaturkosten sind nur die Spitze des Eisbergs. Eine einzige Kollision erzeugt eine Kaskade von Folgekosten, die sich schnell in sechsstellige Beträge summieren.

50.000 bis 150.000 Euro direkter Schaden

Steuerhaus, Masten, Antennen, Radar, Sonnensegel: die mechanischen Schäden allein übersteigen oft die 100.000-Euro-Marke.

Vier bis zwölf Wochen Ausfall

Werftliegezeit und Schiffsausfall. Für Kreuzfahrtschiffe bedeutet das abgesagte Reisen, Umbuchungen und Entschädigungen.

Bis zu 10 Prozent Versicherungsbonus

Mehrere Kasko-Versicherer gewähren eine Prämienreduktion bei nachgewiesenem Einsatz eines Brückenwarnsystems. Bei 50.000 Euro Jahresprämie sind das 5.000 Euro, Jahr für Jahr.

Bis zu 80 Prozent Förderung

Das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen bezuschusst Digitalisierung und Automatisierung mit nicht rückzahlbaren Zuwendungen. Wir beraten bei Programmwahl und Antrag.

Implementierung

In acht Wochen vom Erstgespräch zum sicheren Betrieb

Die Installation stört den laufenden Betrieb nicht: Sie erfolgt während der regulären Liegezeiten, ein Dockaufenthalt ist nicht erforderlich.
01

Bestandsaufnahme, Woche 1 bis 2

Analyse des Schiffstyps und der Aufbauten, Festlegung der Sensorkonfiguration, Prüfung vorhandener Systeme, Klärung der Fördermöglichkeiten, individuelles Angebot.
02

Konfiguration, Woche 3 bis 5

Hardware-Zusammenstellung und Qualitätskontrolle, Software-Parametrierung, Brückendatenbank für Ihre Reviere, Definition der Warnstufen und Reaktionszeiten.
03

Installation, Woche 6 bis 7

Sensormontage an allen verfahrbaren Aufbauten, Verkabelung und Netzwerkanbindung, Display-Montage im Steuerhaus und auf Nockfahrständen, GPS-Anbindung.
04

Inbetriebnahme, Woche 8

Kompletter Funktionstest, Sensorkalibrierung in den Endlagen, Einweisung von Schiffsführern und Besatzung, Übergabe der Dokumentation, Aktivierung der Wartung.
Aus der Praxis für die Praxis

Entwickelt von einem Ingenieur, der selbst zur See gefahren ist

BridgeSecure wurde von Dirk Sobotka entwickelt, Diplom-Ingenieur für Schiffsbetriebstechnik mit über 25 Jahren Erfahrung in der Passagier- und Binnenschifffahrt. Zehn Jahre fuhr er zur See, baute als technischer Leiter eine Flusskreuzfahrtflotte mit auf und ist Mitgründer einer Akademie für Sicherheitsschulungen. Das System entstand aus der Erfahrung, dass Havarien fast immer auf menschliches Versagen unter Zeitdruck zurückgehen.

BridgeSecure ist bewusst ein Assistenzsystem und keine Automatik. Es greift nicht in die Schiffssteuerung ein und ist nicht zulassungspflichtig, da es in keine Schiffsabläufe eingreift. Das System liefert dem Schiffsführer zuverlässige Informationen; die Entscheidung und Verantwortung verbleiben bei ihm. Support und jährliche Wartung mit Kalibrierung und Datenbank-Updates kommen direkt vom Hersteller.

Techniker richtet die GPS-Antenne eines Binnenschiffs ein
Häufige Fragen

Häufige Fragen zu BridgeSecure

Auf welchen Schiffen ist BridgeSecure einsetzbar?

Auf allen Schiffstypen mit versenkbaren oder flexiblen Aufbauten: Flusskreuzfahrtschiffe, Tankschiffe, Containerschiffe und Koppelverbände sowie Frachtschiffe mit Kränen. Jede Installation wird individuell konfiguriert.

Main Unit, Touch-Display im Steuerhaus, Buzzer mit LED-Ring, GPS-Anbindung, mindestens ein Sensor, die Brückendatenbank Europa, die Software-Lizenz und die Installation. Erweiterungen sind zusätzliche Sensoren, Nock-Displays, die Black Box, die Tiefgangsintegration, Schnittstellen zu Alarmsystemen und das Datenmodem.

Die Investition hängt von der Zahl der zu überwachenden Aufbauten, den benötigten Displays und den gewünschten Erweiterungen ab. Wir erstellen ein detailliertes Angebot nach einer Bestandsaufnahme Ihres Schiffes. Dabei berücksichtigen wir Förderprogramme mit bis zu 80 Prozent Zuschuss und den Versicherungsbonus.

Nein. BridgeSecure ist ein Assistenzsystem und greift in keine Schiffsabläufe ein. Die Verantwortung verbleibt vollständig beim Schiffsführer.

Die Warnung ist positionsbasiert und damit unabhängig von Sicht und Wetter. Lasergestützte Systeme, die die Brücke direkt vermessen, sind bei Nebel und Regen eingeschränkt; BridgeSecure nutzt GPS, die Brückendatenbank und die Sensorik am Schiff.

Bereit für den nächsten Schritt?

In einem unverbindlichen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam Ihr Schiff und zeigen Ihnen, wie BridgeSecure in Ihrem Betrieb funktioniert. Die Beratung ist kostenlos, auch zur Förderung.