Nie wieder Brückenanfahrung.
Das modulare Brückenanfahrwarnsystem für die Binnenschifffahrt: positionsbasiert, sensorgestützt, wetterunabhängig. Seit sieben Jahren hat kein mit BridgeSecure ausgerüstetes Schiff eine Brückenanfahrung erlitten. 120 Installationen auf Passagier-, Tank- und Frachtschiffen in allen europäischen Flussrevieren.
Ein System, das sich im Alltag beweist
Brückenanfahrungen verursachen Millionenschäden und gefährden Menschenleben
Jedes Jahr kommt es auf Europas Binnenwasserstraßen zu schweren Kollisionen zwischen Schiffen und Brücken. Die Folgen sind verheerend: zerstörte Steuerhäuser, verletzte Besatzungen, monatelanger Schiffsausfall und die Frage, wie es dazu kommen konnte. Die Ursache ist fast immer dieselbe: menschliches Versagen unter Zeitdruck.
Schiffsführer navigieren täglich durch Hunderte von Brückendurchfahrten. Dabei müssen sie Pegelstände, Aufbauten, Geschwindigkeit und Wetterbedingungen gleichzeitig im Blick behalten. Ein Moment der Unachtsamkeit genügt. Wir als Ingenieure sehen uns in der Verantwortung, diese Havarien durch technische Hilfsmittel zu vermeiden. BridgeSecure gibt dem Schiffsführer die zuverlässige Grundlage für seine Entscheidungen, in jeder Situation, bei jedem Wetter, auf jedem Fluss Europas.
- Typischer Gesamtschaden pro Vorfall: 250.000 Euro und mehr
- Werftliegezeit und Ausfall: Wochen bis Monate
- Personenschäden an Besatzung und Passagieren: nicht in Euro zu beziffern
Wir messen nicht die Brücke. Wir kennen Ihr Schiff.
100 Prozent zuverlässige Warnung
Positionsbasierte Hinderniserkennung auf Basis einer europaweiten Brückendatenbank mit garantierten, frei definierbaren Reaktionszeiten. Unabhängig von Sicht und Wetter.
Echtzeit Airdraft Monitoring
Sensoren messen die Höhe aller verfahrbaren Aufbauten in Echtzeit: Steuerhaus mit Stülpdach, Masten, Antennen, Sonnensegel, Kräne. Die Schiffshöhe wird Sekunde für Sekunde berechnet.
Modular und skalierbar
Anpassbar an jeden Schiffstyp, vom Frachtschiff bis zum Flusskreuzfahrtschiff mit dutzenden Sensoren. Pro verfahrbarem Aufbau ein Sensor, beliebig erweiterbar.
Zwei Informationsquellen, ein klares Bild
Ein konkretes Beispiel: Ein Flusskreuzfahrtschiff hat eine minimale Airdraft über Kiel von 7,97 m. Der aktuelle Tiefgang beträgt 1,60 m, der höchste Aufbau, der Signalmast, steht bei 4,30 m über Deck. Die aktuelle Schiffshöhe über Wasser beträgt damit 10,67 m. Die nächste Brücke hat eine Durchfahrtshöhe von 9,10 m bei höchstem Schifffahrtswasserstand. Der Schiffsführer sieht sofort, dass Handlungsbedarf besteht.
System bereit
WARN-Bereich
DANGER-Bereich
Passage
Drei Module, ein lückenloses Sicherheitssystem
Signalisiert den Systemstatus und dient zur Quittierung von Warnungen. Alarm-Sounder mit 660 Hz.
Touch-Display im Steuerhaus mit Status-, Sensor-, Brücken- und Tiefgangsansicht. Dimmbar, 24/7.
Integriertes oder vorhandenes Schiffs-GPS über NMEA: Position, Geschwindigkeit und Kurs für die dynamische Gefahrenberechnung.
Wegband-, Laserdistanz- und Neigungssensoren an Masten, Steuerhaus, Antennen und Sonnensegeln. Pro verfahrbarem Aufbau ein Sensor.
Klappbare Elemente wie Sonnensegel werden über Neigungssensoren erfasst; das System rechnet den Neigungswinkel in die aktuelle Höhe um.
Industrietauglicher Rechner für den Dauerbetrieb. Verarbeitet GPS-Daten, Sensorsignale und die europaweite Brückendatenbank.
BridgeBuzzer, das Kernmodul
GPS-basierte Positionserkennung in Echtzeit, europaweite Brückendatenbank mit Bezug zum höchsten Schifffahrtswasserstand, geschwindigkeitsadaptive Gefahrenzonen, zwei Warnstufen, akustische und optische Alarmierung, Quittierungspflicht mit Aufzeichnung.
Airdraft Monitoring, das Messmodul
Sensoren für jedes verfahrbare Element, dynamische Airdraft-Berechnung, Integration von Tiefgangsmesssystemen oder manuelle Tiefgangseingabe, grafische Darstellung im Balkendiagramm, sofortige Signalisierung bei Sensorausfall.
Storage Device, die Black Box
Externer Netzwerkspeicher für lückenloses Logging aller Warnungen, Quittierungen, Sensorwerte und GPS-Positionen. Nachweis gegenüber Reederei-Management und Versicherern, flottenweite Datensynchronisation.
Serienhardware, keine Sonderanfertigung
Main Unit
Zentrale Recheneinheit im IT-Rack, industrietauglich, für den Dauerbetrieb ausgelegt.
Touch-Display
Überwachungseinheit im Steuerhaus mit Sensor-, Brücken- und Tiefgangsansicht, dimmbar.
Buzzer-Einheit
LED-Ring mit Pilztaster, Statusanzeige grün, gelb, blinkend, Quittierung, Alarm-Sounder 660 Hz.
Sensoren
Wegband-, Laserdistanz- und Neigungssensoren, Kalibrierung bei Erstinstallation und jährlicher Wartung.
Nock-Displays
Zusätzliche 6-Zoll-Touch-Anzeigen mit eigenem Buzzer für Nockfahrstände.
GPS-Anbindung
Integriertes oder vorhandenes Schiffs-GPS über NMEA-Schnittstelle.
Externe Schnittstellen
Interface zu Alarmsystemen, Türschließsystemen, Tiefgangsmessung und Echolot.
Datenmodem
Optionale Datenübertragung für Flottenvernetzung, Remote-Zugriff und bidirektionale Kommunikation mit der Zentrale.
Für jedes Schiff die passende Konfiguration
Maximale Komplexität, maximaler Schutz
Flusskreuzfahrtschiffe besitzen die meisten verfahrbaren Aufbauten aller Schiffstypen: absenkbare Steuerhäuser mit Stülpdach, Sonnensegel auf mehreren Decks, Radar- und Antennenmasten, Nockfahrstände und Signalmasten. Eine Brückenanfahrung kann hier katastrophale Folgen für Hunderte Passagiere haben. Alle Aufbauten werden simultan überwacht; gestaffelte Warnstufen geben der Besatzung klare Zeitfenster für Durchsage, Reling, Masten, Steuerhaus und Notmanöver.
- Steuerhaus mit zwei Sensoren und Stülpdach
- Sonnensegel Backbord und Steuerbord
- Signal- und Radarmast, Satellitenantennen
- Nockfahrstände mit eigenen Displays
Sicherheit als oberstes Gebot
Tankschiffe transportieren Gefahrgut und unterliegen strengsten Sicherheitsauflagen. Weniger bewegliche Teile als bei Kreuzfahrtschiffen, aber die Konsequenzen einer Kollision wären verheerend. BridgeSecure liefert die Warnung mit vollständigem Logging über die Black Box, nachweisbar für Versicherer, Auftraggeber und Behörden. Der Versicherungsbonus ist für Tanker-Reedereien mit hohen Prämien besonders attraktiv.
- Steuerhaus und Signalmast
- Radarmast und Abgasklappe
- Compliance-Nachweis über die Black Box
Variable Höhen beherrschen
Die Ladungshöhe variiert je nach Containerbeladung und Stapelung. Der Schiffsführer muss die Gesamthöhe des Verbands ständig im Blick behalten, ein manueller Prozess mit hohem Fehlerpotenzial. Sensoren am höchsten Punkt und an relevanten Ladungspunkten erfassen die aktuelle Höhe; über die manuelle Parameteranpassung wird die Ladungshöhe aktualisiert.
- Steuerhaus und Signalmast
- Höchster Ladungspunkt je Beladung
- Warnung auch bei ungewöhnlichen Konfigurationen
Den höchsten Punkt im Griff
Bordkräne sind oft der höchste Punkt am Schiff und können bei unsachgemäßer Verfahrstellung zur tödlichen Falle werden, besonders auf Kanälen mit niedrigen Brücken. Neigungssensoren am Kranausleger erfassen die aktuelle Höhe in Echtzeit. BridgeSecure warnt rechtzeitig, wenn der Kran nicht vollständig abgelegt ist.
- Kranausleger mit Neigungssensor
- Steuerhaus und Mast
- Nachtfahrten und schlechte Sicht ohne Risiko der Fehleinschätzung
Ein einziger vermiedener Unfall refinanziert BridgeSecure mehrfach
50.000 bis 150.000 Euro direkter Schaden
Steuerhaus, Masten, Antennen, Radar, Sonnensegel: die mechanischen Schäden allein übersteigen oft die 100.000-Euro-Marke.
Vier bis zwölf Wochen Ausfall
Werftliegezeit und Schiffsausfall. Für Kreuzfahrtschiffe bedeutet das abgesagte Reisen, Umbuchungen und Entschädigungen.
Bis zu 10 Prozent Versicherungsbonus
Mehrere Kasko-Versicherer gewähren eine Prämienreduktion bei nachgewiesenem Einsatz eines Brückenwarnsystems. Bei 50.000 Euro Jahresprämie sind das 5.000 Euro, Jahr für Jahr.
Bis zu 80 Prozent Förderung
Das Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen bezuschusst Digitalisierung und Automatisierung mit nicht rückzahlbaren Zuwendungen. Wir beraten bei Programmwahl und Antrag.
In acht Wochen vom Erstgespräch zum sicheren Betrieb
Bestandsaufnahme, Woche 1 bis 2
Konfiguration, Woche 3 bis 5
Installation, Woche 6 bis 7
Inbetriebnahme, Woche 8
Entwickelt von einem Ingenieur, der selbst zur See gefahren ist
BridgeSecure wurde von Dirk Sobotka entwickelt, Diplom-Ingenieur für Schiffsbetriebstechnik mit über 25 Jahren Erfahrung in der Passagier- und Binnenschifffahrt. Zehn Jahre fuhr er zur See, baute als technischer Leiter eine Flusskreuzfahrtflotte mit auf und ist Mitgründer einer Akademie für Sicherheitsschulungen. Das System entstand aus der Erfahrung, dass Havarien fast immer auf menschliches Versagen unter Zeitdruck zurückgehen.
BridgeSecure ist bewusst ein Assistenzsystem und keine Automatik. Es greift nicht in die Schiffssteuerung ein und ist nicht zulassungspflichtig, da es in keine Schiffsabläufe eingreift. Das System liefert dem Schiffsführer zuverlässige Informationen; die Entscheidung und Verantwortung verbleiben bei ihm. Support und jährliche Wartung mit Kalibrierung und Datenbank-Updates kommen direkt vom Hersteller.
- Jährliche Wartung, Kalibrierung und Funktionstest
- Regelmäßige Updates der Brückendatenbank
- Direkter Draht zum Entwicklerteam, keine Callcenter
Häufige Fragen zu BridgeSecure
Auf welchen Schiffen ist BridgeSecure einsetzbar?
Auf allen Schiffstypen mit versenkbaren oder flexiblen Aufbauten: Flusskreuzfahrtschiffe, Tankschiffe, Containerschiffe und Koppelverbände sowie Frachtschiffe mit Kränen. Jede Installation wird individuell konfiguriert.
Was enthält das Basispaket?
Main Unit, Touch-Display im Steuerhaus, Buzzer mit LED-Ring, GPS-Anbindung, mindestens ein Sensor, die Brückendatenbank Europa, die Software-Lizenz und die Installation. Erweiterungen sind zusätzliche Sensoren, Nock-Displays, die Black Box, die Tiefgangsintegration, Schnittstellen zu Alarmsystemen und das Datenmodem.
Was kostet BridgeSecure?
Die Investition hängt von der Zahl der zu überwachenden Aufbauten, den benötigten Displays und den gewünschten Erweiterungen ab. Wir erstellen ein detailliertes Angebot nach einer Bestandsaufnahme Ihres Schiffes. Dabei berücksichtigen wir Förderprogramme mit bis zu 80 Prozent Zuschuss und den Versicherungsbonus.
Ist das System zulassungspflichtig?
Nein. BridgeSecure ist ein Assistenzsystem und greift in keine Schiffsabläufe ein. Die Verantwortung verbleibt vollständig beim Schiffsführer.
Wie zuverlässig ist die Warnung bei Nebel oder Nacht?
Die Warnung ist positionsbasiert und damit unabhängig von Sicht und Wetter. Lasergestützte Systeme, die die Brücke direkt vermessen, sind bei Nebel und Regen eingeschränkt; BridgeSecure nutzt GPS, die Brückendatenbank und die Sensorik am Schiff.
Bereit für den nächsten Schritt?
Quellen und weiterführende Informationen
- Bundesministerium für Verkehr: Förderprogramm zur nachhaltigen Modernisierung von Binnenschiffen
- Innovative Hafentechnologien (IHATEC II): Assistenzsysteme und Digitalisierung von Bordsystemen
- CESNI: BridgeSecure, Brückenanfahrwarn- und Airdraft-Monitoring-System (Vortrag)
- Bestehende Produktseite bridgesecure.de