Nachweisführung, die den ISM Code erfüllt und trotzdem an Bord bedienbar bleibt.
Seeschiffe unterliegen dem ISM Code: dokumentierte Verfahren, interne Audits im Zwölfmonatsturnus, Korrekturmaßnahmen mit Nachverfolgung, Zertifikate für Schiff und Besatzung. Die Fleet Operations Platform führt diese Pflichten als Prozesse mit Freigabekette und Historie, statt als Dateiablage. Besatzungswechsel in wechselnden Häfen, prüfpflichtige Ausrüstung und Meldepflichten laufen auf derselben Datenbasis.
Der ISM Code verlangt Nachweise. Die Praxis verlangt, dass sie an Bord und an Land dieselben sind.
Interne Sicherheitsaudits an Bord und an Land in Abständen von höchstens zwölf Monaten, nach dokumentierten Verfahren, mit Korrekturmaßnahmen: Das schreibt Abschnitt 12 des ISM Code vor. In Deutschland überwacht die BG Verkehr die Umsetzung und stellt Document of Compliance und Safety Management Certificate aus. Wer Audits, Maßnahmen und Zertifikate in getrennten Systemen führt, produziert Doppelarbeit und Lücken.
Die Plattform führt Begehungen als Prozess mit Checkliste, Fotos, Feststellungen, Maßnahmen mit Verantwortlichem und Frist sowie Abschluss. Zertifikate der Besatzung werden hochgeladen, geprüft, freigegeben und vor Ablauf erinnert. Alles auf denselben Stammdaten wie Ausrüstung und Flotte.
- Audits, Maßnahmen und Nachweise als ein Prozess statt drei Ablagen
- Zertifikate je Person mit Vorwarnfrist und Freigabekette
- Grundfunktionen auch bei schmaler Satellitenanbindung
Was in dieser Branche dokumentiert werden muss
Interne Audits
Begehungen an Bord und an Land im Zwölfmonatsturnus, mit Checkliste, Feststellungen, Maßnahmen und Statistik je Jahr.
Zertifikate und Befähigungen
Nachweise der Besatzung mit Ablaufdatum, Prüf-Workflow und Erinnerung, getrennte Sichten für Crewing und Mitarbeitende.
Prüfpflichtige Ausrüstung
Rettungsmittel, Feuerlöscher und Geräte mit QR-Code, Ort, Verantwortlichem und Prüfnachweis.
Meldungen und Notfall
Positionsmeldungen, Störungsberichte und Notfallabläufe für den Einsatzbereich See, mit Kontaktketten und externer Meldung.
Womit Betriebe dieser Branche typischerweise starten
Audits und Risikobeurteilungen
Begehungen mit Maßnahmen, Standortnoten und Statistik.
Dokumente und Fristen
Nachweise hochladen, prüfen, freigeben, erinnern.
Geräte und Zertifikate
QR-Code, Ort, Verantwortlicher, Prüfnachweis je Gerät.
PSA-Management und Beschaffung
Selbstbestellung, Freigabe, Lieferant, Wareneingang, Nachweis.
Berichte und Notfall
Störungen, Positionsmeldungen, Notfallabläufe mit Meldung.
Flottenübersicht, Reisen und Verbrauch
Position, Verlauf, Zonen und Verbrauch je Schiff oder Standort.
Prozess-Engine
Freigaben, Fristen und Eskalationen als Konfiguration.
Schnittstellen
Telematik, Lieferanten, Melde- und Personalsysteme angebunden.
So läuft es im Alltag
Vor dem Audit
An Bord
Danach
Beim Besatzungswechsel
Zum Jahresende
Häufige Fragen aus dieser Branche
Ersetzt die Plattform unser Safety Management Manual?
Nein. Das Safety Management Manual bleibt Ihr dokumentiertes Verfahren; im Richtlinienmodul steht es für alle in der gültigen Fassung bereit. Die Plattform führt die Prozesse, die das Manual verlangt, mit Nachweis.
Wie funktioniert das bei schmaler Satellitenanbindung?
Grundfunktionen stehen auch bei schlechter oder fehlender Verbindung zur Verfügung; QR-Scan und Fotoaufnahme laufen über das Gerät. Übertragen wird, sobald eine Verbindung besteht.
Können mehrere Flaggen und Klassifikationen abgebildet werden?
Dokumentarten, Prüfintervalle und Checklisten werden je Flotte und Schiff konfiguriert. Unterschiedliche Anforderungen sind eine Frage der Konfiguration, nicht der Software.