Flotte, Besatzung, Ausrüstung und Nachweise auf Rhein, Donau, Elbe und Kanälen: in einem System, das auch bei Funkloch weiterarbeitet.
Die deutsche Binnenschifffahrt transportierte 2024 rund 173,8 Millionen Tonnen Güter. Hinter dieser Leistung stehen Reedereien und Partikuliere, deren Schiffe ständig die Position wechseln, deren Besatzung wechselt und deren Ausrüstung prüfpflichtig ist. Die Fleet Operations Platform ist genau für diese Ausgangslage entstanden: Flottenkarte, PSA-Beschaffung, Werftprojekte, Zertifikate, Begehungen, Notfallabläufe sowie Positions- und Verbrauchsmeldungen.
Schiffe sind Standorte mit wechselnder Position, wechselnder Besatzung und schmaler Anbindung
Wo ist welches Schiff, wer ist an Bord, welche Ausrüstung liegt dort und welcher Nachweis läuft ab? In vielen Reedereien beantworten das heute Telefonate, Excel-Listen und Ordner an Bord. Dazu kommen Meldepflichten bei Störungen und Notfällen, die unter Zeitdruck vollständig und vergleichbar erfüllt werden müssen.
Die Plattform führt Positionsdaten aus dem Telematiksystem, Bestellungen der Besatzung, Feststellungen aus der Werft und Nachweise der Besatzung auf einer Datenbasis zusammen. Grundfunktionen stehen auch bei schlechter Verbindung bereit; QR-Scan und Fotoaufnahme laufen über die Kamera des Geräts.
- Eine Karte für Position, Verlauf, Zonen und Standortregeln
- Selbstbestellung der Besatzung mit Lieferung an Bunkerstation oder Büro
- Notfallabläufe für See und Binnen mit Meldung an die externe Meldeplattform
Was in dieser Branche dokumentiert werden muss
Position und Revier
Aktuelle Lage und Verlauf je Schiff, Zonenalarme für Hafenordnungen, Sperrgebiete und Werftbereiche.
Besatzungsausstattung
Persönliche Schutzausrüstung je Besatzungsmitglied in der richtigen Größe, mit Nachweis und Nutzungsdauer.
Patente und Befähigungen
Nachweise der Besatzung mit Ablaufdatum, Prüf-Workflow und Erinnerung, Sonderlogik für mehrteilige Nachweise.
Melde- und Notfallpflichten
Störungsberichte, Positionsmeldungen und Notfallabläufe nach festem Muster mit Zeitstempel und externer Meldung.
Brückenanfahrwarnung und Anwesenheitserkennung direkt an Bord
Womit Betriebe dieser Branche typischerweise starten
Flottenübersicht, Reisen und Verbrauch
Position, Verlauf, Zonen und Verbrauch je Schiff oder Standort.
PSA-Management und Beschaffung
Selbstbestellung, Freigabe, Lieferant, Wareneingang, Nachweis.
Werft- und Instandsetzungsmanagement
Feststellungen per Diktat, Subunternehmer, Bauberichte.
Berichte und Notfall
Störungen, Positionsmeldungen, Notfallabläufe mit Meldung.
Dokumente und Fristen
Nachweise hochladen, prüfen, freigeben, erinnern.
Audits und Risikobeurteilungen
Begehungen mit Maßnahmen, Standortnoten und Statistik.
Schnittstellen
Telematik, Lieferanten, Melde- und Personalsysteme angebunden.
BridgeSecure
Brückenanfahrwarnung und Airdraft Monitoring an Bord.
So läuft es im Alltag
Morgens
An Bord
Unterwegs
In der Werft
Zum Quartal
Häufige Fragen aus dieser Branche
Wie kommen die Positionsdaten in die Plattform?
Aus Ihrem Telematik- oder Ortungssystem über eine gesicherte Schnittstelle. Telematiksysteme gehören zu den bereits angebundenen Systemarten.
Funktioniert die Anwendung auf dem Schiff ohne Netz?
Grundfunktionen stehen auch bei schlechter oder fehlender Verbindung zur Verfügung. Die Bordsysteme BridgeSecure und Captain Presence arbeiten vollständig an Bord und brauchen keine Verbindung nach Land.
Wir sind ein kleiner Betrieb mit wenigen Schiffen. Lohnt sich das?
Sie müssen keine Plattform einführen, um ein Modul zu nutzen. Viele Einführungen beginnen mit der PSA-Beschaffung oder den Prüffristen und wachsen später. Im Erstgespräch nennen wir eine Einschätzung für Ihren Umfang.
Was ist mit der Aufsichtspflicht im Steuerhaus bei Autopilot?
Dafür entwickeln wir Captain Presence, ein Bordsystem, das die Anwesenheit der aufsichtsführenden Person per Funk erkennt. Es befindet sich in der Zertifizierungsphase; wir informieren Sie über den Fortschritt.